Herbstspaziergang

© Theodore Clement Steele

Herbstspaziergang

Vom Nebel bedeckt sind Wald und Felder,

Blätter wehen durch die Luft,

des Herbstes Atem wird täglich kälter,

in den Straßen liegt ein feuchter Duft.


Immer leerer sind die Gassen,

alle bleiben lieber drinnen

und trinken Tee aus ihren Tassen,

wenn die Tage kürzer sind.


So wie der Wind die Blätter trägt,

ziehn´ auch meine Gedanken fort,

ich merke, es wird langsam spät,

hier an diesem dunklen´ Ort.


Wenn es draußen ruhiger wird

und jedes Tier sich schlafen legt,

der Regen an den Fenstern klirrt

und Nebel durch die Straßen fegt,

dann freut sich meine Seele sehr,

denn Sommer ist es längst nicht mehr.


Die kalte Luft des Herbstes,

bläst mir um mein Gesicht

während der erste Schnee,

mein Gedankengewölbe zerbricht.

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